SEO-Texte: In 7 Schritten zu mehr Sichtbarkeit

Copywriting Köln Kathrin Meister Copywriter

Wir alle wollen es: Unsere Website auf Seite Eins bei Google & Co.! Suchmaschinenoptimierung ist das Zauberwort des Web 2.0, weil ein gutes Ranking in den Suchmaschinen über Erfolg oder Misserfolg deines Unternehmens entscheiden kann. Smarte SEO-Texte sind ein wichtiges Puzzleteil im Big Picture der Suchmaschinenoptimierung.

Worauf musst du achten, wenn du Texte für dein Online-Business schreibst? Welche Schritte sind wichtig? Darum geht es in diesem Blogartikel.

Aber zuerst mal die Frage:

Wozu überhaupt SEO?

Stell dir vor, du hast ein Ladenlokal mitten in der City mit einem großen Schaufenster. Darin stellst du all deine schönen Produkte zur Schau. Davon angezogen, bleiben immer wieder mal Passanten stehen. Und der ein oder die andere von ihnen kommt in deinen Laden, fragt nach einem der Produkte aus dem Fenster und kauft es schließlich.

Deine Website oder dein Online-Shop ist quasi die digitale Version dieses Ladens mit Schaufenster. Ohne SEO (Search Engine Optimization) ist es so, als würdest du ein paar dicke Samtvorhänge vor dein Online-Schaufenster hängen, damit auch ja niemand dein Angebot entdecken kann. Sichtbarkeit gehört deshalb zu den wichtigsten Zielen von Online Marketing.

Gut geschriebene SEO-Texte sind eines der Elemente, die dabei helfen, die Vorhänge deines Online-Schaufensters weit zu öffnen – damit möglichst viele Menschen, die bei Google & Co. nach den von dir angebotenen Produkten oder Services suchen, deine Online-Präsenz entdecken.

In 7 Schritten zu erfolgreichen SEO-Texten

Schritt 1: Keyword-Recherche

Du weißt schon: Keywords sind Suchbegriffe, mit denen dein Zielpublikum nach Produkten, Services, Lösungen oder Antworten sucht. Bevor du anfängst, die SEO-Texte für deine Website zu schreiben, führst du am besten eine sorgfältige Keywordrecherche für deine Themenfelder durch.

Lass dich bei der Keyword-Suche von folgenden Fragen inspirieren:

  • Welche Probleme löst du mit deinem Service oder Produkt?
  • Welcher Impuls führt dazu, dass jemand ein bestimmtes Keyword bei Google & Co. eingibt?
  • Was sind deine wichtigsten Angebote bzw. Services? Finde für jedes Angebot nicht nur ein Keyword, sondern auch immer noch eine Reihe von Synonymen oder Umschreibungen.
  • Mit welchen Keywords arbeiten deine Mitbewerber:innen?

Wichtig: Ein „Keyword“ kann auch aus mehreren Wörtern bestehen, einem sogenannten „Keyword Set“. Zum Beispiel habe ich das generische Suchwort „Texter“ in meiner Keywordliste um Suchbegriffe wie „Texter Köln“, „Texter Köln gesucht“ oder „wie finde ich einen guten Werbetexter“ erweitert.

Schritt 2: Starke SEO-Keywords definieren

Deine Gesamt-Keywordliste lässt du jetzt mithilfe eines Keyword-Tools analysieren. Achte darauf, das Suchgebiet geografisch einzugrenzen (zum Beispiel „Deutschland“ oder „Nordrhein-Westfalen“), wenn sich dein Angebot nur auf eine bestimmte Region bezieht. Hier ein paar Orientierungspunkte, die dir dabei helfen können, starke Keywords für deine SEO-Texte zu identifizieren:

  1. Sortiere die Ergebnisse nach Suchvolumen/Monat. Keywords bzw. Keyword-Sets, die über 100 Suchanfragen/Monat generieren, sind starke Keywords.
  2. Analysiere den Wettbewerb: eine gute Kennzahl hierfür ist der PPC-Wert (Pay per Click) in Google Ads. Je höher dieser Wert ist, desto größer der Wettbewerb. Je niedriger der Wert, desto besser.
  3. Viele Keyword-Tools vergeben eigene Kennzahlen, um die Güte eines Keywords zu „messen“. Auch hier gilt in der Regel: Je niedriger die Kennzahl, desto besser kannst du mit diesem Keyword erfolgreich arbeiten.

Fazit: Starke Keywords sind Suchbegriffe mit einem hohen Suchvolumen/Monat und möglichst wenig Wettbewerb. Hier lohnt es sich, die Kennzahlen von Synonymen (gleichbedeutenden Wörtern) miteinander zu vergleichen und jeweils das leistungsstärkere Keyword in deinen SEO-Texten zu verwenden.

Gute Tools für die Keyword-Recherche sind zum Beispiel:

  • Keywordtool.io
  • Ubersuggest
  • KW Finder by Mangools

Schritt 3: Sitemap mit Keyword-Zuordnung erstellen

Auf Basis der von dir recherchierten Keywords kannst du nun eine kluge Seitenstruktur für deine Website oder deinen Shop entwickeln, eine sogenannte „Sitemap“.

Für jeden Menüpunkt deiner Webpräsenz definierst du ein Hauptkeyword und einige Keyword-Varianten dieses Begriffes. Oft ergibt sich die Zuordnung Menüpunkt/Keyword aus den inhaltlichen Schwerpunkten der einzelnen Unterseiten. Achte darauf, deiner Startseite das leistungsstärkste Keyword zuzuordnen, das dein gesamtes Angebot am treffsichersten beschreibt.

Schritt 4: Zielgruppe definieren

SEO-Experten sind sich einig: Im Mittelpunkt erfolgreicher Onpage-Suchmaschinenoptimierung steht großartiger Content, der deinen User:innen Mehrwert bietet. Deshalb richtet sich auch der beste SEO-Text nicht an die Suchmaschine, sondern natürlich an die Menschen, die ihn lesen.

Kleine Fragen-Checkliste für zielgenaue SEO-Texte:

  • An wen genau richtet sich der Text?
  • Schreibe ich für Frauen, Männer, B2B, B2C, junge Leute, ältere Menschen?
  • Was ist die passende Ansprache: Du oder Sie?
  • Welchen Mehrwert soll mein Text bieten?
  • Welche Antworten soll er geben? Welche Lösungen aufzeigen?
  • Was ist der Call-to-Action?

Schritt 5: SEO-Text schreiben

Nach all den Vorarbeiten kannst du endlich loslegen und deinen SEO-Text schreiben. Die Sitemap mit den von dir definierten Haupt-Keywords pro Menüpunkt ist dabei ein treuer Begleiter.

Baue deine Keywords in gesundem Maße in deine Texte ein: Am besten in der Seiten-URL, der Headline und auch mal (in Varianten) in einer Subline und im Text. „Keyword Stuffing“, also zu häufiges Verwenden bestimmter Keywords, solltest du dabei vermeiden. Du weißt ja: Eine Anhäufung des immer gleichen Keywords nervt nicht nur deine Leser:innen, sondern wird schlimmstenfalls von Google mit einem richtig schlechten Ranking abgestraft.

Wenn du guten Content mit Mehrwert liefern möchtest, ist eine Textlänge zwischen 350 und 600 Wörtern pro Unterseite ein guter Anhaltspunkt. Um deinen User:innen in einem längeren Text Orientierung zu geben, kannst du Zwischenüberschriften, Absätze, hervorgehobene Zitate und Fotos in deinen Text einbauen. Das ist gut für die Lesefreundlichkeit und hält die Leute bei der Stange.

Trotz all dieser Eckpunkte: Bleib beim Schreiben du selbst. Je authentischer du textest, desto besser wird sich dein SEO-Text lesen.  

Schritt 6: Promote deinen Content

Damit dein mit Akribie erstellter SEO-Text nicht in den Tiefen des Worldwide Web versauert, braucht er … Promotion!

  1. Verbreite den Link zu deiner Website oder dem neuen Blogartikel über deine Social Media Kanäle. Baue auch Share-Buttons auf deiner Website ein, sodass jemand, der deinen Artikel dort mit Interesse gelesen hat, ihn spontan mit seiner Community teilen kann.
  2. Dein zweiter wichtiger Promo-Kanal ist das gute alte E-Mail Marketing: Informiere deine Newsletter-Abonnenten regelmäßig über Neuigkeiten auf deiner Website. Das kann der Link zum neuen Online-Kurs oder eben auch der frisch geschriebene, SEO-optimierte Blogartikel mit Mehrwert sein. In deinen Newslettern kannst du auch älteren Content „recyceln“, indem du neue Aufmacher dazu textest.
  3. Der dritte Promoter sind Backlinks, also Links, die von außen auf deine Website verweisen. Ohne Backlinks wirst du es nicht schaffen, in die Top 10 bei Google zu kommen (ja, das ist hart). Es lohnt sich also, in deiner Community aktiv zu networken, um zum Beispiel gegenseitig Backlinks auf eure Webpräsenzen zu setzen. Wenn du herausfinden möchtest, wie viele Backlinks auf deine Site führen, kannst du dazu zum Beispiel das kostenlose SEO-Tool Backlinktest nutzen.

Ich freu mich, wenn dir dieser Blogartikel ein wenig bei deinen SEO-Texten hilft. Wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst: Ich bin gerne für dich da.

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